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Suchbegriff: Finanzen Fusionen und Übernahmen

Prospera Invest hat Sebastian F. D. Heinrich zum neuen CEO ernannt, der über mehr als 20 Jahre Erfahrung bei grossen Finanzinstituten wie UBS, J.P. Morgan, Credit Suisse und PwC verfügt. Das 2017 von Christian Freihofer gegründete Schweizer Family Office hat sich von der Vermögensberatung zur diskretionären Vermögensverwaltung weiterentwickelt und bietet nun digitale Vermögensverwaltungsdienstleistungen mit Swissquote als Verwahrstelle an. Das Unternehmen ist von der FINMA zugelassen und unterhält Niederlassungen in Zürich und Reinach.
Julius Bär meldete für 2025 aufgrund hoher Kreditausfallrückstellungen einen Rückgang des Nettogewinns, erzielte jedoch ein Wachstum beim bereinigten Gewinn und den verwalteten Vermögen, mit einer stabilen Dividendenausschüttung und einer positiven Performance in den Schlüsselmärkten.
Die Demokratische Republik Kongo steht kurz vor einer Entscheidung über den Verkauf des angeschlagenen Bergbauunternehmens Chemaf, das zum ersten Testfall für die neue Mineralienpartnerschaft zwischen den USA und der DR Kongo geworden ist. An dem Verkaufsprozess sind mehrere Bieter beteiligt, wobei das von den USA unterstützte Konsortium Virtus Resources von Washington bevorzugt wird, um Chinas Dominanz in den Lieferketten für kritische Mineralien zu brechen. Der Deal ist sowohl eine kommerzielle Transaktion als auch ein strategischer geopolitischer Schachzug im Wettbewerb um Kobalt- und Kupferressourcen.
Kevin Warsh wurde von Präsident Donald Trump für den Vorsitz der Federal Reserve nominiert, mit der Erwartung, dass er die Deregulierung der Wall-Street-Banken vorantreiben und die Finanzpolitik stärker an den Zielen der Regierung ausrichten wird. Warsh, ein ehemaliger Gouverneur der Fed, hat die Reformen nach der Krise von 2008 kritisiert und ist der Ansicht, dass die Regulierungspolitik einer politischen Kontrolle unterliegen sollte. Die Wall-Street-Banken haben positiv auf die Nominierung reagiert, während Analysten Warshs Interesse an einer Verringerung der Bilanzsumme der Fed und einer Stärkung der Rolle privater Banken auf den Finanzmärkten hervorheben.
Das Übernahmeangebot der Zurich Insurance für den britischen Spezialversicherer Beazley wurde abgelehnt, sodass CEO Mario Greco nun ein höheres Angebot von möglicherweise bis zu 14 £ pro Aktie unterbreiten muss. Der Artikel erörtert die möglichen weiteren Schritte, einschließlich der Beteiligung der Aktionäre, falls die Transaktion scheitert, da Zurich bestrebt ist, sein Spezialversicherungsgeschäft auf den Londoner Lloyd's-Markt auszuweiten.
Der Federal Reserve Board hat den Antrag von Cornerstone Capital Bancorp auf Übernahme von Peoples Bancorp, Inc. und indirekte Übernahme von Peoples Bank, beide mit Sitz in Texas, genehmigt. Diese behördliche Genehmigung stellt einen wichtigen Meilenstein im Konsolidierungsprozess des Bankensektors dar und ermöglicht es dem in Houston ansässigen Unternehmen, seine Präsenz durch die Übernahme der in Lubbock ansässigen Finanzinstitute auszubauen.
Die Credit Suisse-Aktie (CSGN.SW) verzeichnete am 30. Januar 2026 nach Börsenschluss einen deutlichen Anstieg des Handelsvolumens und wurde zu einem Kurs von 0,817 CHF gehandelt, wobei 41,9 Millionen Aktien den Besitzer wechselten. Die Aktie wies gemischte Fundamentaldaten mit negativen Gewinnen (EPS -2,57) auf, wurde jedoch mit einem hohen Abschlag zum Buchwert (P/B 0,04) gehandelt. Meyka AI bewertete die Aktie mit 62,96/100 (B, HOLD) und prognostizierte Kursziele von CHF 0,60 in 3 Monaten und CHF 1,20 in 12 Monaten, wobei sowohl Bewertungsmöglichkeiten als auch anhaltende Ausführungsrisiken hervorgehoben wurden.
In einer dramatischen Woche für die europäische Geldwäschebekämpfung gab es Gewinner wie die Swedbank (deren Untersuchung durch das US-Justizministerium ohne Geldstrafen abgeschlossen wurde, was eine Dividendenerhöhung um 50 % ermöglichte) und Verlierer wie die Deutsche Bank (die im Rahmen einer Geldwäscheuntersuchung durchsucht wurde). Die EU hat Russland offiziell auf die schwarze Liste gesetzt und verlangt verstärkte Sorgfaltspflichten, während die britischen Behörden vor Zahlungsumleitungsbetrug warnten. Der Artikel wirbt für den bevorstehenden Europäischen Gipfel zur Bekämpfung der Finanzkriminalität in Dublin und diskutiert umfassendere regulatorische Veränderungen, die sich auf die Rentabilität der Banken auswirken.
Die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden, die aufgrund von Immobilienverlusten und unkonventionellen Geschäftspraktiken wie der Finanzierung von Fußballtransfers und dem Besitz von Bordellimmobilien ein Rettungspaket in Höhe von 560 Millionen Euro benötigte, strebt bis 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone an. Die Bank ist nach wie vor auf BVR-Stützungsgelder angewiesen, hat sich in VR-Bank in Nordhessen Westthüringen umbenannt und meldet trotz erheblicher Subventionen weiterhin Verluste.
Der Plan der Europäischen Zentralbank, bis 2029 einen digitalen Euro einzuführen, wird im Vorfeld einer entscheidenden Abstimmung im EU-Parlament zunehmend kontrovers diskutiert. Während deutsche Politiker und die Bundesbank die digitale Währung als Mittel zur Erlangung der europäischen Zahlungssouveränität und zur Verringerung der Abhängigkeit vom US-Dollar und Unternehmen wie Visa, Mastercard und PayPal nachdrücklich unterstützen, steht die Bankenbranche dem Vorhaben zunehmend kritisch gegenüber. Die Banken befürchten, dass der digitale Euro private Zahlungslösungen wie Wero schwächen und erhebliche Implementierungskosten verursachen könnte. Das Ergebnis bleibt ungewiss, da das EU-Parlament sich darauf vorbereitet, im Mai über das Gesetz zum digitalen Euro abzustimmen.

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